Modifikation an der Atas-120a

Es gibt zwar bessere Mobilantennen wie die YAESU ATAS-120a, allerdings kaum praktischere. In Verbindung mit einigen YAESU Tranceivern ist sogar eine Vollautomatische Abstimmung der Antenne auf Knopfdruck im Bereich von 40 m ... 10 m möglich. Weniger nützlich ist, zumindest für den Standmobilbetrieb die Einschränkung auf den 1 m langen Edelstahlstrahler oberhalb der abstimmbaren Spule. Dazu kommt, dass dieser Strahler nur umständlich entfernt werden kann. (Bild 1), (Bild 2), (Bild 3), (Bild 4), (Bild 5), (Bild 6), (Bild 7), (Bild 8), (Bild 9), (Bild 10).

Kleine PA für den elecraft KX-1

01/2016
Auf der Suche nach einer kleinen PA für meinen KX-1 stieß ich in ebay auf ein Angebot aus China. Da die Platine samt Bauteilen einen guten Eindruck machte und mit € 45.- (ohne Kühlkörper) nicht teuer war, wurde fix bestellt. Recht groß war die Überraschung bei Ankunft des Päckchens, da es sich lediglich um einen Bausatz handelte. (Bild 1). Nachdem ich dann noch die Bauanleitung in Chinesisch sah, landete erstmal alles in einer Ecke. Irgendwann machte ich mich im Winter doch auf, natürlich mit Hilfe von google translate die Platine zu bestücken. Die PA spielte zwar auf Anhieb, allerdings mit deutlich weniger Output als angegeben. Die Angaben der Übertragerwicklungen waren missverständlich und ich musste beide nochmals wickeln. Was man auf den Foto´s nicht sieht, auf der Unterseite der Platine sind noch ca. 50 smd Bauteile montiert. Inzwischen arbeitet die PA zur Zufriedenheit. (Bild 2), (Bild 3), (Bild 4). Mit dem KX-1 verbunden sieht das derzeitige setup für portable Betrieb so aus .... (Bild 5).

Austausch des T/R-Relais am Ten Tec OMNI VII und Ten Tec EAGLE

12/2015
Sowohl der OMNI VII als auch der EAGLE haben ein sehr gutes full-bk, allerdings ist bei beiden Geräten das T/R-Relais deutlich hörbar. Beide Geräte verwenden als T/R-Relais den selben Relaistyp der zur Umschaltung der Tiefpassfilter verwendet wird. (Bild 1). Ausgetauscht habe ich es gegen ein SDS-Relais. (Bild 2). Beim Omni VII sieht das Originalrelais genauso aus .... (Bild 3). Das im Omni VII neu installierte SDS-Relais sieht dann so aus ... (Bild 4).

Magnetic Loop für Portable Betrieb

05/2014
Ein qso mit Bernd, DL6NBS führte mich auf seine homepage. Dort ist eine Portable Magnetic-Loop beschrieben die auf G4ILO zurück geht. Nach kurzer Durchsicht der Bastelkiste waren schon etliche Teile für einen Nachbau vorhanden (Bild 1). RG-213 ist eh immer vorhanden, ebenso die passenden PL-Stecker. Als erstes wurde der Drehkondensator in dem Gehäuse eingebaut. Ebenso alle Buchsen usw (Bild 2). So sieht der fertige Hauptteil der Antenne mit eingeklappten Standfüssen aus (Bild 3). Die Schleifenlänge der Loop wurde mit 3,2 m so gewählt das man einen Durchmesser von 1 m zur Verfügung hat. Das Tragrohr der Loop ist aus einem altem Fiberglas Zeltgestänge gefertigt das schon seit 20 Jahren für Bastelprojekte rumlag. Das obere Quergestänge lieferte ein alter Drachen. Die kompletten Einzelteile der Loop sieht man auf diesem Foto (Bild 4). Der erste Einsatz der fertigen Loop erfolgte am 10.05.2014, sechs Tage nach dem qso mit om Bernd :-) (Bild 5).

PA-Koffer für den KX-3

12/2013
Der in "Funkkoffer" abgebildete Koffer mit der FL-110 ist bereits der zweite Versuch einen Funkkoffer für den KX-3 zu bauen. Der erste Koffer war mit der HLA-300V plus bestückt (Bild 1). Irgendwie vertrug die PA BEI MIR den KX-3 nicht wirklich. In Telegrafie gab es immer wieder einen sichtbaren SWR-Peak am KX-3 mit dem Resultat das dieser sofort seine Ausgangsleistung gegen Null reduziert hat. Dadurch hörte sich das Signal entsprechend verstümmelt an. Das hatte auch absolut nichts mit dem QSK-Zusatz oder der PTT-Anschaltung zu tun. Es passierte auch wenn das PA-Relais dauerhaft eingeschaltet war. Um Fehler an der PA oder dem KX-3 auszuschliessen, wurde es sowohl mit einer anderen HLA-300v als auch mit einem anderem KX-3 ausprobiert. Es änderte sich nichts daran. Entnervt habe ich das Projekt nach einigen Wochen und unzähligen verschiedenen Versuchen aufgegeben und den Koffer wieder zerlegt. Entsprechende Videoclips (mit Ton) liegen vor und können bei Interesse bei mir angefordert werden (Bild 2), (Bild 3).

Mantelwellensperre für QRO

08/2013
Angeregt durch Bauanleitungen über LC-Tuner für die symetrische Antennenanpassung, entschied ich mich, mir erstmal einen Kellermann Balun für QRO Zwecke zu basteln den man später für eine Eigenbau Matchbox verwenden kann. Dazu wurden billige Ferritkerne von Pollin verwendet. Leider klappte es mit dem aufkleben der Kerne auf das Plexiglas nicht so richtig, so das ich die abgebildete Lösung ausgewichen bin. Vermessen konnte ich die Sperre bisher nicht, ich gehe davon aus das sie eine entsprechende Wirkung hat.Die Mantelwellensperre ist inzwischen bei meiner Eigenbauvertikal vorgeschaltet (Bild 1). Mit 2K-Kleber verklebte Ferritkernreihe (Bild 2).

80m Band MicroVert für den Mobilbetrieb

04/2013
Zur Zeit baue ich eine 80m Variante der weiter unten bereits aufgeführten Mini Strahler. Im Gegensatz zu diesen ist eine Abstimmmöglichkeit für den Frequenzwechsel innerhalb des Bandes nötig, denn die nutzbare Bandbreite beträgt nur ca. 30 kHz. Der Abstimmstab koppelt einfach kapazitiv auf den Strahler. Natürlich könnte man diese Abstimmung auch fernsteuerbar mittels eines kleinen Elektromotors durchführen. Darauf verzichte ich aber vorerst. Hier paar Bilder wie die Antenne entstanden ist. Glasfaser verstärkter Spulenkörper mit 3/8" Schraube (Bild 1). Sackloch für die abgesägte Schraube. Diese wird mit 2-k Kleber eingeklebt (Bild 2), (Bild 3). Spulenkörper verschraubt mit dem Alu-Strahlerrohr (25 x 2mm) sowie die Anschlußschrauben für die Spule (Bild 4). Das Abstimmrohr aus Alu (20 x 2mm) mit Schrumpfschlauch überzogen (Bild 5). Der bewickelte Spulenkörper bereits im Testbetrieb. Die Resonanzfrequenz ohne Abstimmrohr lag auf Anhieb bei 3650 kHz. Danach wurde das Abstimmrohr hinzugefügt und das Strahlerrohr von oben geringfügig gekürzt bis die Resonanzfrequenz bei eingeschobenem Abstimmrohr knapp überhalb 3580 kHz lag. Mit ausziehen des Abstimmrohres kann die Resonanzfrequenz der Antenne jetzt bis runter auf ca. 3300 kHz gebracht werden (Bild 6). Die Antenne ist soweit fertig und wird nach den ersten Test-QSO´s mittels Schrumpfschlauch noch Wetterfest gemacht. So sieht die Antenne bei eingestellter Resonanzfrequenz von 3630 kHz aus (Bild 7). Mittels Anpaßtrafo und Anzapfung bei 12,5 Ohm liegt das SWR bei 1 : 1,2 im Resonanzfall (Bild 8).

Röhren-TX

12/2012
Mike, DL3ECN vertreibt seit kurzem einen Bausatz für einen kleinen Röhren-TX mit zwei Röhren. Dieser Bausatz ist relativ leicht aufzubauen. Auf seiner Internetseite (www.tuberig.com) sind auch zwei Videoclips die zum Aufbau sehr nützlich sind. Mit einem Empfänger kann man damit - wenn auch auf die Quarzfrequenz begrenzt - recht einfach CW-qso´s fahren. Anscheinend werden die Gegenstationen durch das nicht ganz stabile Signal angelockt :-) Als nächstes muß ich aber noch eine passende Antennenumschaltung bauen die auch zuverlässig den Empfängereingang schützt. Vielleicht entsteht ja auch mal ein passender kleiner Röhren RX dazu. Anbei ein paar Bilder von diesem kleinem Projekt. Der Bausatz mit allen Einzelteilen (Bild 1). Verdrahtete Stromversorgung (Bild 2). Komplett verdrahtet (Bild 3). In Betrieb mit einer passenden BUG-Taste (Bild 4).

01/2013
Inzwischen ist noch eine Sende / Empfangsumschaltung entstanden. Diese schaltet die Antenne im Takt der Morsezeichen vom RX auf den Röhren-TX. Gleichzeitig wird der RX-Antenneneingang kurzgeschlossen um eine Übersteuerung zu vermeiden. Der Einfachheit halber wurde die T/R-Umschaltung gleich in eine nicht mehr benötigte einfache SWR-Brücke eingebaut. Das Messgerät dient nur noch als Feldstärkemesser um den Röhren-TX auf maximalen Output zu trimmen. (Bild 1), (Bild 2), (Bild 3), (Bild 4).

ATAS 120a Zubehör

06/2012
Angeregt durch den positiven Bericht im Funkamateur Heft /2012 besorgte ich mir eine YAESU Atas 120a für den Mobil sowie Portabel Betrieb. Da der FT-857 der diese Antenne automatisch abstimmen kann, für Portabel Betrieb nicht zur Verfügung steht (fest im Auto installiert), mußte ein externes Steuergerät gebaut werden. Mittels diesem kann die Antenne über das Koaxkabel gesteuert werden. Wie die beiden Bilder zeigen ist der Aufwand nicht sonderlich groß. (Bild 1), (Bild 2). Ein passender Schwenkfuß wurde aus mehreren vorhandenen Winkeln realisiert (Bild 3). eine Schutzhülle für den Transport wurde aus HT-Rohren gebaut. Hier ein Bild des kompletten Zubehörs für die ATAS-120a. (Bild 4).

Roofing Filter für den FT-2000

04/2012
Eher durch Zufall stieß ich auf die Seite von AC0C. Jeff hat viel Arbeit in die Entwicklung eines hochwertigen 2,4 kHz Roofing-Filters (69,45 MHz) für den FT-2000 gesteckt. Das Gerät hat zwar von Haus aus ein 3 kHz Roofing Keramikfilter installiert, trotzdem lohnt sich der Umbau auf das AC0C Filter. Um es vorweg zu nehmen, der Umbau ist weder einfach noch billig. Inclusive Porto hatte ich 349.- Dollar zu bezahlen (einfach per PayPal). Das Filter lag nach nach einer guten Woche auf dem Tisch. Alles weitere ist bis ins kleinste Detail auf der Seite von AC0C beschrieben. In der kommenden Ausgabe der QST (5/2012) wird die Modifikation auf zwei Seiten beschrieben. Ein Reprint kann bereits von der AC0C Seite runter geladen werden. Anbei paar Foto´s von meinem Einbau, (Bild 1), (Bild 2). Ich bin nicht der Contester, aber auch im täglichen Betrieb merkt man das der Empfänger nun wesentlich ruhiger wirkt. Im Original Zustand ist kein Unterschied zwischen der 3 kHz und der 6 kHz Stellung des Roofing Filters zu bemerken. Nach Einbau des AC0C Filters kann man zwischen diesen beiden Stellungen einen deutlichen Unterschied ausmachen.

QRP-ATU für den HB-1B Tranceiver

Für meinen erworbenen HB-1b QRP-Tranceiver von YouKits fehlte mir eine passende Mini-Matchbox die man leicht mitnehmen kann. Natürlich sollte es in der Größe zum TRX passen. Desweiteren sollte ein "gefahrloses" abstimmen der Antenne möglich sein. Hatte ich doch mit der ersten Fehlanpassung - wie etliche andere om´s auch - den Endtransistor in den HF-Himmel geschickt. Da ich mit L/C-ATU´s gute Erfahrungen gesammelt hatte, wurde auch diese Matchbox wieder so beschaltet. Hier das Ergebnis (Bild 1). Im Vergleich zum HB-1b nicht wirklich groß (Bild 2). Innenansicht mit Schaltbild (Bild 3). Der erste Outdoor Einsatz. Da passte der ATU einen 7 m langen Draht an der direkt in einen Baum geworfen wurde (Bild 4).

Mini Strahler für den Mobilbetrieb

12/2011
Jeder Mobilfunker der auf Kurzwelle qrv ist, kennt die Blicke der Passanten beim Anblick der doch recht ausladenden Mobilantennen. Meine Suche im Internet nach kleinen, leistungsfähigen Antennen für den Mobilbetrieb, führten mich zur Seite von om Harald, DL7MHW. Er nennt seine Eigenbau Mobilantennen MINI-mob. Schnell wurde mir klar .... da soll eine komplette Reihe für fast alle Bänder entstehen. Das Prinzip war mir nicht neu, hatte ich doch in früheren Jahren schon so einige MicroVert Antennen gebaut. Inzwischen sind für alle Bänder von 40 m ... 10m die passenden Antennen entstanden. Wie meine Version aussieht sieht man hier an den ersten Exemplaren von 40m bis 15m (Bild 1). Hier eine weitere Ansicht der Spulenkörper (Bild 2). Jeder Strahler hat einen Schnellverschluß. Damit ist ein Bandwechsel sehr schnell möglich. Meine zur Zeit längste Antenne ist die 40m Version (Bild 3). Auch diese ist noch unter einen Meter lang. Der niedrige Fußpunktwiderstand wird über meinen bekannten Mobil Antennen Matcher angepaßt (Bild 4). Eine 80m Variante soll zu einem späterem Zeitpunkt entstehen.

Wonder Whip

02/2011
Auf der Suche nach einer kleinen Bastelarbeit stieß ich im Internet auf der Seite von M1IOS auf eine kleine Antenne mit dem Namen Wonder Whip. Nach dem durchstöbern der diversen Bastelkisten fehlten nur die beiden 12-poligen Drehschalter. Die Lösung ist recht clever gemacht. Der zwölfte Kontakt des ersten Drehschalters übergibt sozusagen auf den zweiten Drehschalter. Alles ist auf der Seite von M1IOS sehr ausführlich beschrieben. Ich hatte aber noch von dem weiter unten beschriebenem Projekt "L/C-Tuner mit Festkapazitäten" das zweite Kontaktpaar eines 26-poligen Febana Schalters übrig. Dieses wurde um eine Eigenbauachse erweitert und bietet jetzt, da keine feste Rastung mehr vorhanden ist, eine gute 26-polige Abgreifmöglichkeit des Autotransformators. Die Antenne ist bei mir eigentlich primär als Empfangsantenne gedacht, jedoch kann man bei günstiger Lage durchaus auch QSO´s damit fahren. Es gelang mir auf Anhieb ein QSO mit einer Französichen Station in Tours auf 10 MHz in CW. Dabei stand die Antenne direkt auf dem TRX im erstem Stock des Gebäudes und der Teleskopstab konnte mangels Raumhöhe nur ca. 1,1m ausgezogen werden. Ein Gegengewicht hatte ich nicht angeschlossen. Hier sind ein paar Bilder der Antenne. (Bild 1), (Bild 2), (Bild 3), (Bild 4), (Bild 5), (Bild 6), Im Sommer werde ich beim Portable Betrieb die Antenne weiter testen. Im ebay werden hin und wieder diese 26-poligen Febana Schalter als Neuware aus DDR-Beständen angeboten.

Mobilantenne für Kurzwelle

10/2010
Nach etlichen Versuchen mit Mobilantennen für Kurzwelle wie z.B. MP-1, Outbacker Junior, DV-27 mit Verlängerungen, Microvert, hatte ich den Wunsch eine möglichst verlustarme Mobilantenne zu bauen. Studiert man die Literatur der vergangenen Jahre, so trifft man immer wieder auf den Namen "Gelsenkirchener Mobilantenne". Hier ist das Ergebnis meiner Arbeit. (Bild 1), Wie diese im einzelnen entstand, kann man in den nachfolgenden Bildern erkennen. (Bild 2), (Bild 3), (Bild 4), (Bild 5), (Bild 6), (Bild 7), (Bild 8), (Bild 9), Inzwischen wurden die ersten Versuche getätigt. Mit der Konfiguration Spule und DV-27 lang läßt sich die Antenne von 40m bis 15m betreiben. Wie zu erwarten war, ist der Fußpunkt auf 40m und 30m relativ niederohmig, ca. 12 ... 20 Ohm. Hierfür entstand folgende Anpassung. (Bild 10), (Bild 11), (Bild 12), Das ganze Gehäuse ist auf zwei Haftmagneten montiert und ich habe vor es so nah wie möglich am Fußpunkt anzubringen. Die ersten Versuche stehen noch aus.

Einfache 2m / 70 cm Richtantenne

09/2010
Da ich alles andere als ein UKW-Mann bin, aber durch den erworbenen ICOM IC-7000 nach etlichen Jahren ohne UKW-TRX die Möglichkeit habe mal wieder "reinzuhören", entschied ich mich eine einfache UKW-Antenne zu bauen. Diese sollte keine hohen Erwartungen erfüllen, da ich sie eh nur unter dem Dach installieren kann. Schnell wurde ich auf der DK7ZB homepage fündig. Entstanden ist eine Duoband-Yagi für Portable Betrieb. Passend dazu konnte bei ebay ein geeigneter neuer Rotor für minimales Geld erworben werden. Anbei die Bilder der Antenne. (Bild 1), (Bild 2), (Bild 3), (Bild 4), Inzwischen wurden die ersten QSO´s getätigt. Im Contest konnte schnell ein ODX von 156 km getätigt werden. Besonders aufregend finde ich den UKW-Bereich nach wie vor nicht :-)

LC-Tuner für den ICOM IC-7000

Winter 2009
Für den inzwischen erworbenen IC-7000 benötigte ich einen kleinen Tuner. Nach plündern der Bastelkiste entstand dieses kleine Gerät. (Bild 1), (Bild 2).

ZM-4 Match für QRP

Winter 2009
Als kleines Projekt wurde für den Funkkoffer FT-817 ein Z-Match Bausatz erworben und aufgebaut. (Bild 1), (Bild 2), (Bild 3).

12 m Alu-Schiebemast / DK7ZB-Yagi / HF2V-Nachbau

Winter 2008
In den letzten paar Monaten habe ich an mehreren Projekten gleichzeitig gebastelt. Nachdem ich im Sommer hin und wieder portabel (eigentlich Standmobil) qrv bin, wollte ich die vorhandene Antennenausrüstung aufstocken. Ein 12 m Aluschiebemast aus quadratischen Alurohren sowie eine 2 Element Portabel Yagi von 20m ... 10m einstellbar (nach DK7ZB) entstanden. Natürlich kann erst bei besserem Wetter ausprobiert werden, ob alles so funktioniert wie ich es mir vorstelle. Den Mast habe ich im Februar 2009 aber bereits kurz ausgefahren. (Bild 1), (Bild 2), (Bild 3), In Bild 3 ist auch schon der montierte Boom der DK7ZB Portabel Yagi zu erkennen. Gedreht soll die Antenne anfangs mittels Schnur werden. Nachdem noch genug Alurohr vorhanden war, und im qrl relativ genau passende Edelstahlleitungen (Gasflaschenanschlußleitungen) entsorgt wurden, entstand auch noch der Nachbau einer 80/40m Vertikalantenne HF2V. Ob das wirklich mit diesen Spulen (Bild 4), (Bild 5), (Bild 6), klappt wird wohl erst wieder der erste Aufbau im Frühjahr 2009 zeigen. Natürlich ist es nicht ideal solch Edelstahlmaterial für Spulen zu verwenden. Da kam wieder einmal das NWDH (Nimm Was Du Hast) Prinzip zur Anwendung :-)

Juni 2009
Feuertaufe des Schiebemastes. Beim CW-Fieldday des OV T01 wurde daran eine 40 m Inv-Vee, eine 80 m Inv-Vee sowie eine 160 m L-Antenne (AKI-Special) befestigt. Die Spitze der L-Antenne konnte dank Spieth-Mast auf immerhin 18 m gebracht werden. Deutliche ist der seitliche Zug der L-Antenne zu erkennen. (Bild 7), Der Nachbau der HF2V wurde inzwischen auch aufgebaut und abgeglichen. Mit 8 Radials 10 ... 20 m lang stellte sich ein gutes SWR auf beiden Bändern ein. Zwei Test QSO´s wurden auf 40 m gefahren, weitere Versuche (zumindest ein Fieldday) müssen noch durchgeführt werden. (Bild 8), (Bild 9).

Antennenfernschalter mit 40m-Band Vorselektion

25.03.2008 ... 28.03.2008
In den letzten paar Tagen habe ich einen ferngesteuerten Antennenschalter gebaut. Eigentlich benötige ich ihn nicht zwingend ... aber die Bastelkiste gab mal wieder so einiges an Material her. Bei einem Fernschalter gibt es eigentlich kaum Erwähnenswertes. Er besteht aus einer Fernsteuereinheit sowie einer Relaiseinheit.

Fernsteuereinheit: Da das Gehäuse von einem früheren Projekt übrig war, bereits zwei PL-Buchsen auf der Rückseite montiert hatte, beschloß ich zusätzlich gleich ein sogenanntes Vorfilter für das 40m Band mit in die Fernsteuereinheit zu integrieren. Dieses Vorfilter besteht aus einem Keramikfilter 7,02 MHz (nicht mehr erhältlich), sowie zwei Ringkernen zur Anpassung an 50 Ohm. Da dieses Filter natürlich nur im Empfangszweig des Empfängers liegen darf, wird es mittels zweier SDS-Relais im Sendebetrieb überbrückt. Das dritte SDS-Relais dient nur als Sicherheitsrelais. Es brückt das Filter falls vergessen wird eine Betriebsspannung an die Fernsteuereinheit anzulegen. (Bild 1), (Bild 2)

Relaiseinheit: Diese besteht aus einem stabilen Aludruckgussgehäuse, fünf Teflon PL-Buchsen sowie vier 12V-Relais. Die Relais haben jeweils einen Wechselkontakt mit einer Belastbarkeit von 8 Ampere bei 250 Volt. Jedes Relais ist für eine PL-Buchse zuständig. Durch den Wechselkontakt ist es möglich die nicht benötigten Buchsen Kurzzuschließen. Bei abgeschalteter Station und damit fehlender Betriebsspannung, sind alle Buchsen kurzgeschlossen und die Antennen somit geerdet. Dies bietet bei Gewitter einen gewissen Schutz der Geräte vor statischer Aufladung, ersetzt aber natürlich keinen Blitzschutz. Die Drähte zu den Buchsen sollte man so kurz wie möglich ausführen. Auf den Bildern sind die kritischen roten Drähte leicht zu erkennen. (Bild 3), (Bild 4)

Magnetic Loop für Portabel Betrieb

03.02.2008 ... 05.02.2008
Die letzten drei Tage habe ich eine Magnetische Loop für Portabel Betrieb gebaut. Ziel war es eine Antenne zu bauen die man in einem Hotelzimmer oder auf einem Balkon betreiben kann. Sie sollte so klein wie möglich sein sowie problemlos in einen Koffer oder Rucksack passen. Gewählt wurde ein Drehkondensator mit 2 * 470 pF sowie als Schleifenmaterial Koaxkabel RG-214. Dieses ist doppelt geschirmt und stabiler als RG-213. Der Frequenzbereich sollte von 6 MHz bis 30 Mhz reichen. 6 MHz deshalb weil ich auch öfters die Deutsche Welle auf 6075 khz anhöre. Hier vorerst ein paar Bilder der fertigen Antenne. (Bild 1), (Bild 2), (Bild 3), (Bild 4)

Magnetische Low-Cost-Loop

Da ich noch eine alte Alu-Fahrradfelge in der Garage hängen hatte, kam mir die Idee damit eine Low-Cost-Loop zu basteln. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, schied ein Drehkondensator von Anfang an aus. Als Festkondensator kommt RG-213 zum Einsatz. Als Festfrequenz sollte zuerst das 20 m Band dienen. Der Bandwechsel soll durch schnelles auswechseln der RG-213 Leitungs-Kondensatoren erreicht werden.

27.01.2008
Die Antenne befindet sich im Teststadium auf dem Balkon. Der richtige Abstand der Deltaanpassungs-Leitung wurde ermittelt. Zuerst wollte ich die Deltaanpassung (unsymetrisch) im Felgenbett versteckt montieren. Der maximale Abstand von ca. 1 cm zwischen Felge und Deltaleitung lies jedoch kein gutes SWR zu. Selbst ein Dip war mit dem Analyzer nicht erkennbar. Erst als ich die Anpassungsleitung mit deutlichen Abstand zur Felge montiert hatte, konnte ein eindeutiges SWR-Minimum erzielt werden. (Bild 1). Dieses liegt bei 1 zu 1,3 und läßt sich mit etwas Geduld sicher noch verbessern. Wie oben bereits erwähnt sollte ja ein Kondensator aus RG-213 Koaxkabel verwendet werden. Für das 20m Band wurden ca. 65 pF Kapazität ermittelt. Erste SWR-Messungen ergaben eine Bandbreite (SWR bis 1 zu 2,0) der Antenne von ca. 100 khz. Genug um den ganzen Telegrafiebereich abzudecken, aber kein Grund zur Freude, denn das spricht doch für eine relativ schlechte Güte der Loop. Diese Güte ist wohl ein Resultat der Schraubübergänge für den schnellen Kondensatorwechsel sowie die Verwendung des RG-213 Kabelkondensators.
Um die Betriebsfrequenz der Antenne in den SSB-Bereich zu verschieben, kam mir die Idee dieses durch verschieben des Geflechts der Abschirmung zu probieren (Bild 2). Das funktioniert erstaunlich gut. Zudem könnte man die Mittenfrequenz jeweils auf der Isolierung der Seele des Kabels beschriften.

02.02.2008
Nachdem noch die professorische Deltaanpassung durch eine Aluleitung ersetzt wurde (Bild 3), ist die Antenne fertig und bereit für das erste qso. Hier noch ein Foto der fertigen Antenne (Bild 4). Anschließend habe ich die Antenne an einem Dachbalken unter Dach montiert. Kurz darauf konnte ich damit US1GBH arbeiten. Von ihm bekam ich zwar einen 599 Rapport, aber leider nur - wie so oft - seinen Namen übermittelt. Auf meiner ca. 7 m langen Eigenbau-Vertikal mit Dachkapazität und unter Dach montierten Smarttuner und Radials (Bild 5), (Bild 6) war er ca. 10dB lauter. Weitere Vergleichstests werden folgen.

LC-Tuner

L/C-Tuner mit Festkapazitäten

Zu meinem TS-480sat fehlt mir ein passender kleiner Tuner für den Urlaubsbetrieb. Ziel ist es, eine beinahe beliebig lange Drahtantenne an den TS-480sat anzupassen. Nach Durchsicht meiner Bastelkiste war schnell klar, dass es ein NWDH (Nimm Was Du Hast) Gerät werden sollte. In der Bastelkiste befand sich ein stabiles Metallgehäuse von einem ausrangiertem Computerswitch. Da dieses trotz der niedrigen Bauhöhe einen soliden Eindruck machte, war schnell entschieden, dass dieses Mal anstatt einem Drehkondensator geschaltete Festkapazitäten verwendet werden sollten. In einem früheren Bastelprojekt entstand ein LC-Tuner bei dem sowohl Festkapazitäten als auch Festinduktivitäten einzeln geschaltet wurden (Bild 1). Daher war mir klar, dass die ganze Sache gut, wenn auch etwas umständlich funktioniert. Als Spule kommt ein bewickelter Ringkern T130-2 zum Einsatz. Die Induktivität beträgt ca. 12 µH. Diese kann über einen 26 poligen Stufenschalter (wo gibt es so etwas heute noch??) in kleinen Schritten geschaltet werden.. Zusätzlich kommt ein T130-2 zum Einsatz, bei dem eine Festinduktivität von 12 µH und 24 µH schaltbar sind. Damit ist es je nach Schalterstellung möglich eine Induktivität von ca. 0,5 µH ... 36 µH in relativ kleinen Schritten zu schalten. (Schaltplan)

05.12.2007
Das Gehäuse ist inzwischen gebohrt, sandgestrahlt und neu lackiert (Bild 2). Deutlich sind noch an der fehlenden Rückseite die Befestigungsnute von den früher montierten SUB-D Buchsen zu erkennen. Eine neue Heckplatte ist in Arbeit.

10.12.2007
Nach etwas Überlegung, wie ich denn eine vernünftige Kennzeichnung für jede der 26 Schalterstellungen erreichen kann, entschied ich mich eine Skala per CAD zu zeichnen und diese auf selbstklebenden Etiketten mittels Farbdrucker zu drucken (Bild 3). Nach dem ausschneiden der Skala wurde diese mit Klarlack lackiert. Diese Technik wurde von mir erstmals beim Z-Match mit Erfolg angewendet und ergibt ein ansprechendes Äußeres (Bild 4).

12.12.2007
Heute habe ich die Schalter für die Kapazitäten montiert. Deren Qualität haut mich nicht vom Hocker (keine Ahnung wo die her waren), aber ... NWDH. Diese können ja später bei Ausfall leicht gewechselt werden. Anschließend habe ich die Skala für den Drehschalter aufgeklebt (Bild 5).

13.12.2007
Als nächstes wurde der Drehschalter, sowie die restlichen Schalter auf der Frontplatte montiert (Bild 6). Zusätzlich habe ich die Heckplatte geschnitten und gebohrt.

14.12.2007
Habe die Heckplatte gebohrt, sandgestrahlt, beschriftete und anschließend mit Klarlack lackiert. Das Resultat kann sich sehen lassen (Bild 7). Damit sind alle mechanischen Vorarbeiten abgeschlossen und es kann an die Verdrahtung gehen.

31.12.2007
Beide Ringkerne gewickelt, verdrahtet und anschließend die Gesamtinduktivität gemessen. Das Ziel von 36 µH wurde ziemlich genau erreicht (Bild 8). Allerdings bemerkte ich auch einen Denkfehler. Bei dieser Schaltung muß zuerst L2 (+ 12 µH) und dann L3 (+ 12 µH) dazugeschaltet werden. Schaltet man nur L3 dazu, so erhöht sich die Induktivität um lediglich 2,2 µH da die Gesamtwindungszahl dann nur 14 Windungen (47 - 33 Windungen) ist.

01.01.2008
Heute habe ich die Keramischen Kondensatoren eingelötet. Deutlich sind die Parallel- und Reihenschaltungen zu erkennen um die erforderlichen Kapazitäten zu bilden (Bild 9). Der 1pF Kondensator wurde durch verdrillen zweier kurzer Drähte gebildet. Anschließend habe ich den Tuner komplett verdrahtet (Bild 10) und an einer 41m langen Zepp Antenne (als Longwire) getestet. Es wurde auf Anhieb ein völlig ausreichendes SWR von 1,4 erreicht. Beim schalten der Kondensatoren macht sich die Handkapazität etwas bemerkbar, stört aber nicht weiter. Die Leuchtdiode (HF-Indikator) brennt mir bei 100 Watt zu hell. Hier werde ich den 6,8 pF Koppelkondensator noch abändern.

05.01.2008
Nachdem jetzt der Gehäusedeckel fertig lackiert ist, habe ich vor dessen Montage noch den Koppelkondensator des HF-Indikators auf ca. 2 pF verringert. Damit wird die Helligkeit der LED reduziert und die Dip-Anzeige bei maximaler Auskopplung deutlich verbessert. Innerhalb weniger Minuten war es möglich, die o.g. Zepp-Antenne auf allen Bändern von 160 m ... 10 m anzupassen. Das durchschnittliche SWR lag zwischen 1,1 und 1,4. Weitere Tests werden folgen.

Somit ist der L/C-Tuner fertig. Wieder einmal stellte ich fest, dass auch ein kleines Projekt wie dieser Tuner einen nicht unerheblichen Zeitaufwand benötigt. Der Hauptgrund ist aber, dass wirklich alle Teile in meiner Bastelkiste vorhanden waren und dadurch der mechanische Aufwand relativ groß wurde.
Hier noch zwei Fotos des fertigen Gerätes (Bild 11), (Bild 12).

Zurück zur Startseite